© Richard von Lenzano / PIXELIO
Zeit ist ein wertvolles Gut, nur leider habe ich aktuell wirklich wenig davon. Denn zurzeit bin ich voll und ganz mit meiner Masterarbeit beschäftigt. Gut, ich gebe zu, es geht um ein n3rdiges Thema – die Darstellung von Nationalsozialismus im Comic. Wirklich spannend und interessant, dennoch auch wirklich stressig und anstrengend. Warum komm ich eigentlich in solchen Stressphasen immer dazu, dass ich mir die Bücher in meinem Regal anschaue und mir denke “Achja, das würdest du auch echt gerne mal spielen.” Hier also meine kleine To-Play-Liste mit Anmerkungen warum und weshalb mich das Spiel anspricht.
1. Legends of Anglerre
Es steht bei mir im Regal und lacht mich täglich an. Ein recht crunchiges FATE-Regelwerk mit zwei verschiedenen, enthaltenen Settings. Ich würde es wirklich gerne mal ausprobieren. Am besten würde es mir gefallen eine Game of Thrones ähnliche Runde zu spielen, bei der es um Adelshäuser und deren Intrigen geht. Mit den Zusatzregeln des Legends of Anglerre Companion (ebenfalls im Regal) sollte das durchaus möglich sein.
2. Malmsturmiges Malmsturm ist malmsturmig
Das Weltenbuch von Malmsturm ist ein wahrer Koloss. Man kann es kaum heben und trotzdem habe ich dieses Buch direkt ins Herz geschlossen. Großartiges Design und tolle Texte die das Spielgefühl der Welt gut transportieren. Leider, leider bin ich bisher noch nicht dazu gekommen mit Malmsturm-Regeln in der Malmsturmwelt zu malmsturmen spielen. Dabei reizt es mich wirklich als lendenschurziger Barbar monströsen Bestien im Tiefschnee mit passendem Soundtrack die Arme abzuhacken. In dem Sinne…
“Lay down your soul to the gods rock’n'roll!”
3. Fast Furious Fun! – Savage Worlds
Auch dieser Leckerbissen aus meinem Regal ist noch ungespielt. Ich habe mir die Gentleman’s Edition revised zugelegt und bin bisher nicht über das Lesen hinaus gekommen. Mir ist das System sehr wohl bekannt, denn vor langer, langer Zeit haben wir einige zeitlang Deadlands gespielt. Settingmäßig müsste es allerdings nicht unbedingt Deadlands sein. Wobei ich schon mal wieder Lust hätte mit zugekniffenen Augen bei Highnoon auf Zombies zu ballern. Aber auch die Savage Worlds Konversion von Aventurien, die Zwart auf die Beine gestellt hat, lacht mich an. Weiterlesen ‘Meine To-Play Liste’
Über DSA wird viel diskutiert. Ob man es nun spielt oder nicht, ob man es hasst oder liebt, irgendwie hat man immer was dazu zu sagen. Zurzeit scheint eine neue Diskussionswelle losgebrochen zu sein, die sich vor allem mit der Abwendung vom Spielsystem DSA beschäftigt. Im Tanelorn gibt es einen entsprechenden
Angestoßen durch meinen letzten in Nostalgie schwelgenden Post sowie durch folgenden
Manchmal hat man in seinem Leben rührselige Momente. Man blickt auf Vergangenes zurück und denkt sich “Achja, damals. Das war wirklich eine gute Zeit.” Natürlich sieht man diese Dinge durch die Nostalgie-Brille und oft vergisst man die negativen Seiten, aber nichtsdestotrotz erwischt man sich selbst bei diesem romantisch verklärten Blick auf die Vergangenheit.
Zurzeit lese ich mich immer mehr in das Dresdenverse ein. Denn nachdem ich immer wieder in diversen Foren über das dazugehörige Rollenspiel gelesen habe und die Äußerungen darüber fast immer positiv waren, habe ich mir flugs die beiden Bücher zugelegt. Das Dresdenverse an sich war mir schon vorher durch die Serienadaption der Romanvorlagen bekannt. Wobei die Serie einen gewissen Trashcharme versprüht, was vor allem an mangelnden Geldmitteln für Computereffekte zu liegen scheint. Nichtsdestotrotz hat die Serie und auch seit kurzem das Rollenspiel mein Herz erobert.